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Fünf Schlüssel für mehr Dankbarkeit: So klappt es dauerhaft zufriedener zu sein

Lesedauer: 10 Minuten

Es gibt inzwischen unzählige Studien, die es belegen: Dankbarkeit führt nachweislich zu mehr Glück, Zufriedenheit und Erfolg. Sogar Biologen haben Daten zum Thema Dankbarkeit im Alltag erhoben und festgestellt, dass dankbare Menschen gesünder sind. Dass Dankbarkeit wichtig ist, haben viele schon einmal gehört. Doch im Alltag ist es oft gar nicht so leicht, sie zu integrieren. Ich zeige dir, warum das so ist und gebe dir fünf Schlüssel an die Hand, mit denen es dir leichter fällt, wirklich dankbar zu sein.

Wer für alles dankbar ist, ist steigt aus dem “Mangel-Hamsterrad” aus.

Der wichtigste Effekt von Dankbarkeit: Du steigst automatisch aus dem “Mangel-Hamsterrad” aus. Wahre Dankbarkeit hat den Effekt, dass du aufhörst zu glauben, erst noch mehr haben oder sein zu müssen, um glücklich sein zu können. Du bist glücklich mit dem was du hast und bist und erschaffst dir das was du haben willst, nicht als Ausdruck von Mangel, sondern von Erfüllung.

Es ist möglich dankbar zu sein für alles

Wenn du dich jetzt denkst: Dankbarkeit im Alltag, das klappt bei mir nicht richtig. Ich habe schon so oft versucht, jeden Abend drei Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar sein kann, aber bei mir hat sich das Gefühl der Dankbarkeit nicht dauerhaft eingestellt – dann zeige ich dir, was dir vielleicht noch im Weg steht und welche Sichtweisen dir helfen , mehr Dankbarkeit in dein Leben zu bringen.

Schlüssel 1: Dankbarkeit ist kein Gefühl

Ich werde häufig gefragt: „Es fällt mir so schwer, dauerhaft in das Gefühl von Dankbarkeit zu kommen. Was kann ich tun?“ Das ist kein Wunder, denn Dankbarkeit ist kein Gefühl! Der US-amerikanischer Psychologe und Psychotherapeut Dr. Albert Ellis hat herausgefunden, dass es nur vier Kerngefühle gibt: Wut, Angst, Trauer und Freude.

Dankbarkeit ist daher kein Gefühl, sondern eine Haltung aus der heraus du leben kannst und die deine Lebensfreude steigert, aber in der du alle Gefühle erfahren kannst. Es kann zum Beispiel sein, dass du traurig bist, dass ein geliebter Mensch gestorben ist und gleichzeitig dankbar, dass du so viel Zeit mit dieser Person verbringen durftest. Du kannst daher aufhören, dich unter Druck zu setzen ein Gefühl zu erzeugen, dass es gar nicht gibt, sondern lieber die Geisteshaltung von Dankbarkeit in deinem Leben etablieren.

Schlüssel 2: Gib den Anspruch auf, dass irgendjemand oder irgendetwas dich glücklich machen soll

Hier sind wir bei einem der Hauptgründe, warum viele es nicht schaffen, dankbarer zu sein. Du fängst voller Enthusiasmus ein Dankbarkeits-Tagebuch an und schreibst all die Dinge auf, die in deinem Leben bereits gut sind. Nach kurzer Zeit merkst du: Ich arbeite zwar in dem Unternehmen, in dem ich immer schon sein wollte, ich verdiene die Summe an Geld, die ich mir gewünscht habe, ich bin auch ein einer harmonischen Beziehung, aber wirklich glücklich bin ich nicht.

Mal ganz ehrlich: Wie oft machst du andere für dein Glück verantwortlich?

Wenn das bei dir so ist, kannst du dir die Frage stellen: Welches Gefühl hattest du dir vom Traumjob, vom Geld, einer neuen Wohnung, von deiner Beziehung erhofft? Sicherheit, Anerkennung, Liebe, Zufriedenheit? Ist dieses Gefühl nicht dauerhaft eingetreten, dann bist du auch nicht dankbar für die Beziehung oder den Job. Wenn du dir vom neuen Job z.B. erhofft hast, Sicherheit, Anerkennung oder mehr Spaß zu empfinden und das ist nicht eingetreten, bist du auch nicht mehr dankbar für den neuen Job. Obwohl er vielleicht genau das ist, was du machen wolltest. Die Lösung: Du kannst die Gefühle, die du dir wünschst, unabhängig von der äußeren Situation erschaffen.

Denn Nichts im Außen kann dir irgendein Gefühl geben. Kein anderer Mensch, kein Job, kein Umstand. Du erschaffst alle deine Gefühle immer selber. Du kannst zwar jedes Ereignis im Außen zum Anlass nehmen, um dir ein Gefühl zu erschaffen, aber dann bist es immer noch du der durch deine Bewertungen über das Ereignis die Gefühle erschafft, nie das Ereignis. Sobald du andere verantwortlich machst für deine Gefühle, gibst du deine Macht ab. Wenn du dich selbst wieder als Urheber deiner Gefühle siehst, kannst du wieder dankbar sein für den Job, den du dir immer gewünscht hast oder den/die Traumpartner/in, denn sie müssen dir keine Gefühle machen.

 

Schlüssel 3: Sei dankbar für Dinge, die du für selbstverständlich hältst. Bedanke dich dafür.

Schau dich in deinem Leben um, was ist für dich selbstverständlich, aber eigentlich ein sechster im Lotto? Allein in Deutschland geboren zu sein, ist wie ein sechster im Lotto. Global betrachtet führen wir in Deutschland ein sehr privilegiertes Leben. Falls sich in deinem Kühlschrank Essen befindet, du angezogen bist, ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen, bist du reicher als 75 Prozent der Einwohner dieser Welt.

Durch Dankbarkeit fokussierst du dich viel mehr auf das auf das, was funktioniert

Oft meckern wir in unserem Alltag schnell, wenn etwas nicht klappt, anstatt den Dingen Wertschätzung entgegenzubringen, die da sind. Das heißt nicht, dass du dich nie wieder beschweren darfst. Aber wenn du dankbar bist für alles, dann fokussierst du deine Gedanken eher auf das, was in deinem Leben funktioniert. Mache dir eine Liste, was du alles als selbstverständlich erachtest: Deine schöne Wohnung, jedes Jahr in den Urlaub zu fahren, Essen zu gehen. Dass du jederzeit Zugriff auf alle Informationen hast, die für deinen Beruf, deine persönliche Weiterentwicklung, deine Bildung brauchst. Vielleicht hast du ein Umfeld, dass dich unterstützt. Je mehr du dich damit beschäftigst, desto länger wird deine Liste werden.

Bring deine Dankbarkeit zum Ausdruck, indem du ‘danke’ sagst!

Der zweite Schritt ist: Bringe deine Dankbarkeit auch zum Ausdruck. Bedanke dich bei deinem/er Partner/in bei den Sachen, die du für selbstverständlich hältst. Wenn er/sie die Spülmaschine ausgeräumt oder das Essen gekocht hat – auch wenn das laut Haushaltsplan seine Aufgabe ist. Ein kleines ‘dankeschön’, wenn dir eine fremde Person die Tür aufgehalten hat, wird bei dir und ihm die Laune heben. Diese Verknüpfung scheinbar kleine Dinge wahrzunehmen und deine Dankbarkeit dafür anderen Menschen gegenüber auch zu zeigen, wird deine Lebensqualität und dein Wohlbefinden noch deutlich steigern. Verschenke die Dankbarkeit die du in deinem Leben haben willst. Denn du wirst sehen, je mehr du dich bedankst, desto mehr Menschen werden sich bei dir bedanken.

 

Schlüssel 4: Hallte inne und stelle dir vor, es sei das letzte Mal, das du dies erleben kannst.

Dieser Schlüssel klingt zunächst ein wenig abstrakt. Er geht auf die „Last time meditation“ der Stoiker zurück und schließt direkt an den zweiten Schlüssel an. Frage dich in alltäglichen Situationen: „Was wäre, wenn es das letzte Mal wäre, dass ich dies tun kann? Wie würde das mein Lebensgefühl beeinflussen?” Ein Beispiel: Wie würdest du dich fühlen, wenn es das letzte Mal wäre, dass du einen Kaffee trinken kannst? Was würdest du über all die Menschen denken, die es ermöglicht haben, dass du jetzt diesen Kaffee trinken kannst, – vom Kaffeebohnenpflücker bist zum Kellner im Café?

Oder wenn du gerne joggen gehst: Wie ist es, wenn du irgendwann alt bist und deine Knie nicht mehr mitmachen? Wie würde es deine Erfahrung mit dem Laufen heute beeinflussen, wenn du wüsstest, es wäre das letzte Mal? Würde das deine Dankbarkeit für die Erfahrung, dass du Laufen durftest, steigern? Oder wenn du deine Familie zum letzten Mal sehen dürftest? Versuche ein Bild in deinem Kopf enstehen zu lassen, das für dich besonders eindrücklich ist.

Achtsamkeit lässt dich den Wert in allem erkennen

Das soll dir keine Angst machen, sondern dir die Dankbarkeit im Alltag erleichtern – einfach für das Glück am Leben zu sein. Denn es wird immer ein Zeitpunkt im Leben kommen, an dem wir uns von Menschen oder Dingen verabschieden müssen, sei es nur, weil wir älter werden. Wie würde das Bewusstsein darüber deine Gedanken und damit deine Dankbarkeit verändern?

Du kannst sogar ausprobieren, dir vorzustellen, dass du Dinge nicht mehr tun kannst, die du nicht magst, wie beispielsweise putzen. Was wäre, wenn du alt bist und deine Wohnung nicht mehr selbst sauber halten kannst? Und es das letzte Mal ist, dass du deiner Eigenständigkeit durch Putzen Ausdruck verleihen kannst? So kannst du durch diese Praxis üben, allen Bereichen deines Lebens Wertschätzung entgegenzubringen.

 

Schlüssel 5: Finde das Geschenk in allen Erfahrungen  – auch in den negativen

Dies ist der herausforderndste, aber auch effektivste Schlüssel. Es ist eine Kunst, für Dinge dankbar zu sein, die du in deinem Leben nicht so erfreulich findest. Aber wenn du es gemeistert hast, wird es deine Lebensfreude nachhaltig steigern und es dir leichter machen, Dankbarkeit im Alltag zu praktizieren. Worüber ärgerst du dich, bist du traurig oder enttäuscht? Vielleicht hast du eine herausfordernde Situation in deinem Leben, die du meistern musst?

Nicht deine Lebenssituation schönreden, sondern eine andere Sichtweise zulassen

Die Kunst ist es sich die Situation nicht schön zu reden und auch nicht zu versuchen für die Situation selbst dankbar zu sein, aber für die Möglichkeit die sie dir bietet. Sei es den Job den du vielleicht verloren hast, als Möglichkeit zu sehen, einen besseren zu finden oder dich selbstständig zu machen, was du sonst vielleicht nicht getan hättest.

Vielleicht erinnerst du dich auch noch an eine schmerzliche Trennung, doch ein paar Jahre später bist du sogar dankbar, dass er oder sie dich verlassen hat, denn du hast jemanden getroffen der oder die viel besser zu dir passt und plötzlich bist du der oder dem Ex sogar dankbar, dass er/sie dich verlassen hat, sonst hättest du deine*n neuen Partner*in nie getroffen.

Die positive Möglichkeit die, die negative Situation haben kann für dein Leben, kannst du oft erst am übernächsten Ergebnis ablesen. Daher brauchst du auch eine große Portion an Selbstvertrauen, dass du das beste aus allem machen wirst und das Vertrauen ins Leben, dass es nicht an sich gegen dich ist.

Wahre Stärke entsteht im Sturm nicht in der Stille 

Falls du die Möglichkeit die die negative Situation für dich haben könnte noch nicht sehen kannst, kannst du immer dankbar dafür sein für die Möglichkeit der Weiterentwicklung die, in den schmerzlichen Erfahrungen stecken. Wahre Stärke entsteht im Sturm. Erinnere dich an all die herausfordernden Dinge in deinem Leben, die du schon gemeistert hast und welchen persönlichen Wachstum dadurch erschaffen hast. Wie oben erwähnt, bedeutet dafür dankbar zu sein, nicht dich darüber zu freuen. Du kannst auch Angst haben oder wütend sein und trotzdem dankbar! Alle Gefühle gehören zu einem erfüllten Leben dazu.

Suche gezielt nacht etwas Positivem in deiner Situation ohne sie dir “schön zu reden”.

Es gibt in der Geschichte viele Beispiel von Menschen mit schweren Schicksalen, die nicht nur nicht verzweifelt sind, sondern sogar Dankbarkeit für ihre Situation empfunden haben. Ein bekanntes Beispiel ist der berühmte Physiker Stephen Hawking. Er litt unter einer Nervenerkrankung, wegen der er nicht nur im Rollstuhl sitzen musste, sondern auch ausschließlich über einen Computer zu kommunizieren konnte, den er mit seinen Augen steuerte. Trotz dieser Einschränkung brachte nicht nur vielen Menschen physikalische Phänomene näher, er beteuerte auch zeitlebens, dass erst seine Erkrankung ihm diese Denkleistung ermöglicht habe. Denn durch sie musste er sich ganz auf seinen Geist konzentrieren. Auch wird sicher Momente gehabt haben, in den er verzweifelt und frustriert war, war er trotzdem erfüllt und dankbar für sein Leben.

 

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Wie bin ich dankbar für Dinge, die ich noch nicht habe?

Die meisten Menschen empfinden in erster Linie Frust, wenn sie sich etwas wünschen und es noch nicht haben. Es ist aber tatsächlich Möglich sogar für die Dinge die du noch nicht hast, dankbar zu sein, denn sie beinhalten ein großes Geschenk für dich: Ein Ziel!

Wenn du jetzt denkst: “Was ist denn das Geschenk an einem Ziel, das macht doch nur Druck und Stress.” lebst du noch in dem Glauben, dass irgendetwas von außen dir Gefühle machen kann. Ein Ziel macht nur Druck und Stress, wenn du mit dem Erreichen des Ziels etwas über dich beweisen willst oder du hoffst durch das Ergebnis ein bestimmtes Gefühl zu bekommen. Alles was ein Ziel dir gibt ist eine Ausrichtung. Eine Absicht ohne die du nicht losgehen würdest und all die Weiterentwicklung und Möglichkeiten auf dem Weg dorthin dich selbst zu erfahren verloren gingen. Denn der Weg ist das Ziel, aber ohne Ziel kein Weg. Es ist Möglich seine Ziele im Erfüllungsmodus zu erreichen, aber das ist ein anderer Artikel.

Dankbarkeit für die Möglichkeit dich weiterzuentwickeln nimmt Druck

Du lernst auf jedem Weg zu jedem Ziel etwas über dich selbst und wirst am Ende stolz auf dich sein, dass du es gemeistert hast. Dankbar für die Möglichkeit der Weiterentwicklung zu sein ist eine Grundeinstellung, die dir viel Druck nehmen kann.

Du kannst dir immer Schlüssel 1 bewusst machen: Nichts im Außen kann dich glücklich machen, es sei denn, du entscheidest dich dafür. Das heißt: Wenn du das, was du dir wünschst, hast – einen Partner, einen neuen Job, mehr Geld – wirst du nicht automatisch glücklicher sein. Dadurch musst du deine jetzige Situation nicht durch die Mangel-Brille sondern Erfüllungs-Brille sehen.

Tipps, um Dankbarkeit in den Alltag zu integrieren

• Suche nicht nach dem Dankbarkeits-Gefühl, sondern erschaffe dir ein Dankbarkeits-Mindset.

• Gib’ den Anspruch auf, etwas oder jemand anderes soll dich glücklich machen, mach dich selbst glücklich.

Bedank dich auch für die Dinge, die du für selbstverständlich hältst.

• Stell’ dir vor das wäre das letzte Mal, dass du dies erleben kannst.

• Finde das Geschenk der Weiterentwicklung in allen Erfahrungen.

 

Wenn du wirklich alle Dankbarkeits-Blockaden auflösen willst und der Fülle in deinem Leben nichts mehr im Weg stehen soll, komm in meine Coaching-Masterclass. Dort bekommst du jede Woche Live-Input von mir für deine persönliche Weiterentwicklung.

 

Für weitere Tipps und Inspiration kannst du dir die Podcast- Folgen aus meinem Podcast THE POWER OF PEACE

zum Thema Dankbarkeit anhören:

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In Liebe,
Anna

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